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Der Beginn eines neuen Jahres kann leicht überwältigend sein, da wird mir der eine oder die andere sicher zustimmen. Um Druck zu mindern, versuche ich im Dezember, sobald der vorweihnachtliche Trubel beginnt, bewusst achtsamer zu handeln und zu denken. Ich lege meine Intentionen im Yoga hinsichtlich des Jahresendes aus und denke dabei gleichzeitig an den Beginn des neuen Jahres. Ende 2015 habe ich meine Ziele für 2016 mit dem Gedanken formuliert, mich auf meine Karriere zu fokussieren (mit der Folge, dass ich u.a. mein Buch im letzten Jahr geschrieben habe) und den MBA ordentlich abzuschließen. Wenn ich jetzt auf 2016 zurückblicke, habe ich zwar in der Tat alle meine Ziele erreicht und mir durch harte Arbeit sogar Träume erfüllt, von denen ich dachte, dass sie vielleicht ein Leben lang Träume bleiben würden. Zur gleichen Zeit war ich jedoch öfter niedergeschlagen und zu Zeiten gar einsamer als zuvor. Oft habe ich mich besonders zum Jahresende hin gefühlt, als würde ich ein schweres Gewicht mit mir herum tragen, wo immer ich auch hingehe.

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Meine Vorsätze für 2017 beziehen sich demnach auf ein bisschen mehr Gelassenheit, das Langsame und Achtsame. Es scheint mir, als hätte ich meine Lockerheit ein bisschen verlernt im letzten Jahr, eine Angst entwickelt, die sich immer dann einstellt, wenn ich mal nicht arbeite, mal nichts plane, mal nicht weiß, was am nächsten Tag alles zu erledigen und abzuhaken ist.

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Obwohl ich meine Müdigkeit teils auf London schiebe – die Distanzen machen mir oft zu schaffen sowie die Geschwindigkeit der Menschen, die Luft- und Lebensqualität –, möchte ich das neue Jahr also nutzen, um hier jede freie Minute zu nutzen, die Metropole und das Leben zu genießen: Freunde treffen, mich an der Internationalität erfreuen, Kaffee trinken in meinen Lieblingscafés und neue Orte entdecken. Kurz gesagt: Ich möchte mich dieses Jahr darauf fokussieren, die berühmten kleinen Dinge zu genießen und jeden Moment wertzuschätzen, statt mich an festgesetzten Zielen zu messen.

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Die Agentur für Markenerlebnisse „EAST END“ mit Sitz in Hamburg, München und Berlin entwarf anlässlich ihres 15-jähriges Bestehens bereits 2014 die Mode-Kollektion unter dem Motto „COLLECT MOMENTS NOT THINGS“, die dem Londoner East End, heute das Kreativen-Viertel der Stadt, gewidmet ist – zufälligerweise eines meiner Lieblingsbezirke in der Stadt (klickt hier für eine kleine Tour durch den Osten Londons). Die Kollektion besteht aus einer Raw Denim-Schürze sowie einer Denim-Tasche, einem sehr gemütlichen Kapuzenpulli und einer Mütze. Ungeachtet dessen, dass der Pulli über die Feiertage zu meinem besten Freund und am liebsten getragenes Kleidungsstück wurde, habe ich mit der Raw Denim-Schürze ab sofort endlich einen nur allzu guten Grund, bei meiner Arbeit in der Küche Schürze zu tragen! Um mehr über die Kollektion und die Agentur selbst herauszufinden, schaut doch mal auf der Website von „EAST END“ vorbei.

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Was mich betrifft, werde ich mir jetzt – den Pulli tragend, versteht sich – eine Tasse Tee kochen und dann die Füße hochlegen, bis ich morgen früh wieder ran an die Arbeit muss. Zum Glück erinnern mich Schürze, Pulli, Tasche und Mütze ab sofort sowohl bei der Arbeit als auch in der Freizeit stets daran, meinem Ansatz in diesem Jahr treu zu sein: „COLLECT MOMENTS NOT THINGS”.

Liebst,
Lea Lou

Dieser Beitrag wurde in freundlicher Kooperation mit „EAST END“ erstellt.

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Autor

Hi, I'm Lea Lou, food photographer, recipe artist, yoga teacher, mum-to-be – and always smiling. Have fun on my blog!

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